Vorsicht: Abzocke!!!

Immer wieder fallen Seniorinnen und Senioren auf diverse Tricks von Betrügern herein. Unzählige ältere Menschen werden auf diese Weise in den finanziellen Ruin getrieben. Allein in Baden-Württemberg beträgt der jährliche Schaden über 15 Millionen Euro! Das Seniorenforum hat deshalb am 9. November zu einem aufklärenden Vortrag in den Seminarraum der Volksbank Stuttgart eingeladen.

Kriminalhauptkommissar Paul Mejzlik schilderte sehr anschaulich die kriminellen Tricks und gab Tipps, wie man sich im Falle einer versuchten Straftat verhalten soll.

Die Masche der Ganoven

  • Der „Klassiker“: Gewinnversprechen gegen finanzielle Vorleistung.
  • Der Enkeltrick: „Oma, ich brauch Geld“.
  • Der Schockanruf: z.B. Unfallverursachung mit Todesfolgen.
  • Der Anruf einer falschen Amtsperson / Polizei: z.B. unter der Notrufnummer 110.
  • Aktuell: WhatsApp- Betrug zur Ausforschung von Bankdaten.

 

Durch Verunsicherung oder Verängstigung sind die Angeru-fenen schnell bereit, Auskünfte über ihre persönlichen und finanziellen Verhältnisse zu erteilen sowie Geld und Wert-gegenstände an ihnen unbekannte Personen zu übergeben.

Im Falle eines Falles: was ist zu tun?
Vor allem einen kühlen Kopf bewahren und bedenken:

  • Die Polizei ruft nie unter der Notrufnummer 110 an!
  • Die Polizei nimmt weder Geld noch Wertgegenstände zur Verwahrung an.
  • Nicht unter Druck setzen lassen. Keine Auskünfte geben. Im Zweifel sofort den Hörer auflegen!
  • Danach gegebenenfalls zur Vergewisserung die Polizei unter der Notrufnummer 110 bzw. den/die erwähnte/n Angehörigen anrufen; aber von einem anderen Telefon, denn die Ganoven könnten sonst noch mithören!
  • Niemals Geld oder Wertgegenstände an unbekannte Personen übergeben!
  • Das Löschen von Vornamen und Adresse im Telefonbuch kann eine zusätzliche Sicherheits-Maßnahme sein.

 

Dr. Heinz-Jürgen Kopmann, stv. Vorsitzender

Nachlese Kunstgießerei Strassacker

In einer knapp 2-stündigen Führung wurde uns in sehr anschaulicher Weise die zahlreichen Arbeitsschritte zur Herstellung einer Bronzeskulptur aufgezeigt. Vom Modell zum Formenbau über die Gießerei, den Ziselierarbeiten und der Patinierung konnten wir die Entstehung einer Skulptur mitverfolgen.

Alle Teilnehmer waren beeindruckt wieviel handwerkliches Können erforderlich ist, um eine Skulptur zu fertigen. Auch zahlreiche Skulpturen des Künstlers Karl Ulrich Nuss, dessen Werke wir vor kurzem in seiner Skulpturenhalle besucht hatten, wurden bei Strassacker gegossen. Der Skulpturengarten beherbergt zahlreiche Exponate, die zum Träumen und verweilen Einladen.

Beeindruckt von den Kunstwerken und der sehr kompetenten Führung ließen wir den Tag im Restaurant Albatros im Golfclub Hetzenhof ausklingen.

Nachlese Esslingen Altstadt und Kessler Sekt

Die Anreise mit der Bahn verlief fast reibungslos. Mit kleiner Verspätung Begann die Führung durch die Altstadt von Esslingen mit seinen ältesten Fachwerkhäusern Deutschlands. Der Rundgang führte zu den schönsten Ecken und Winkel der ehemals Freien Reichsstadt. Bei goldenem Oktoberwetter machte die Führung doppelt Spaß.

Bei der Besichtigung und Führung durch die Gewölbekeller der ältesten Sektkellerei Deutschlands lernten wir vieles über die traditionelle Herstellung von Sekt. Dosage und Tirage sind nun keine unbekannten Fremdwörter. Die Sektproben in Anschluss wurden von fachmännischer Beschreibung begleitet. Danach zeigten zahlreiche Einkäufe dass der Sekt gemundet hat.

Dieser kurzweilige und aufschlussreicher Tag wurde im Restaurant Einhorn, ein Schmuckstück aus dem 13. Jahrhundert, bei bester schwäbischer Küche zufrieden beendet.

Nachlese Skulpturenhalle Nuss und Besenwirtschaft Dobler

Um 14:00 Uhr begann der Rundgang durch die architektonisch reizvolle Halle. Die Idee zu der Halle, die an sich schon ein hölzernes Kunstobjekt ist, entwickelte Prof. Karl Ulrich Nuss zusammen mit dem Architekten Hans Fritzenschaft aus Esslingen. Der Strümpfelbacher Zimmermann Eberhard Fleck setzte den Entwurf mit 1000 Kubikmeter Leimbinderholz um.

In der 600 qm großen Halle aus Leimbinderholz haben nach Themen geordnet eine Vielzahl von Bronze- und Gipsskulpturen des Bildhauers Karl Ulrich Nuss in einer besonderen Atmosphäre den idealen Ausstellungsort gefunden.

Frau Herm führte uns durch die Halle. Zu jeder Skulptur hatte Sie eine Anekdote zu erzählen, so dass der Rundgang unterhaltsam und spannend war.

Bei der anschließenden Wanderung zur Besenwirtschaft Dobler in Beutelsbach hatte der Wettergott erbarmen. Trotz vorhergesagter schwerer Gewitter nieselte es nur ab und zu. So konnten wir in trockener Kleidung unser Essen genießen. Ein oder zwei Viertele waren natürlich auch dabei.

Um 18:00 Uhr machten wir uns auf den Heimweg zur S-Bahn.

Qualitätssiegel "Seniorenfreundlicher Service"

(Re)-Zertifizierung für den seniorenfreundlichen Service

Das Seniorenforum Schorndorf e.V. plant in Kooperation mit dem BDS Schorndorf und SchorndorfCentro eine weitere Zertifizierung für den seniorenfreundlichen Service einheimischer Unternehmen. In Anbetracht der starken Wachstumsrate der Generation 60plus ist dies eine gute Gelegenheit für den (Einzel)-Handel, die Gastronomie sowie für Handwerksbetriebe, Verwaltung und Dienstleistungsunternehmen, sich auf die spezifischen Wünsche und Lebensumstände älterer Menschen einzustellen und mit der Demonstration ihrer Empathie ihr Image zu steigern.

Das Zertifikat bestätigt die Erfüllung altersspezifischer Anforderungen. Es wird für den Zeitraum von vier Jahren vergeben und kann von den zertifizierten Unternehmen in dieser Zeit werblich genutzt werden. Voraussetzung für die Teilnahme ist die Mitgliedschaft im Seniorenforum während der Laufzeit des Zertifikats. Der Mitgliedsbeitrag beträgt unverändert 30 Euro pro Jahr.

Interessenten melden sich bitte bis zum 20. September unter: info@seniorenforum-schorndorf.de.

Dr. Heinz-Jürgen Kopmann, stv. Vorsitzender Seniorenforum Schorndorf e.V. -Stadtseniorenrat-

Mehr zum Qualitätssiegel „Seniorenfreundlicher Service“ +

Nachlese Gartenschau Eppingen

Bei strahlender Sonne und entsprechenden Temperaturen wanderten wir Senioren zwei Stunden mit der geführten Tour über das Gartenschaugelände und durch die Altstadt von Eppingen, der „Fachwerkstadt mit Pfiff“.

Unser Führer stellte uns die Highlights fachkundig und kurzweilig vor. Alle 35 Teilnehmer haben die doch anstrengende Tour bis zum Ende mitgemacht. Die Freizeit bis zur Rückfahrt nutzten die Teilnehmer um ein Mittagessen einzunehmen oder nur ein Eis zu schlemmen. Auch die zahlreichen Liegen und Liegesessel zum Ausruhen genutzt.

Auf der Rückfahrt kehrten wir zum Caffè oder Vesper im Bauernhofcafé “Toskana“ in Gemmingen ein.

Michaela Salenbauch ist neue Vorsitzende

Bei der turnusgemäßen Mitgliederversammlung des Seniorenforums in Schorndorf erfolgte eine Rochade im Vorstand. Michaela Salenbauch, bisher stellvertretende Vorsitzende, wurde zur 1. Vorsitzenden gewählt und Dr. Heinz-Jürgen Kopmann wechselte nach 7 Jahren an der Spitze des Vereins in die Aufgabe eines stellvertretenden Vorsitzenden.

Erstmals nach der Pandemie fand am 28. Juni wieder eine turnusgemäße Mitgliederversammlung des Seniorenforum Schorndorf e.V. –Stadtseniorenrat- im Reinhold-Maier-Saal der Barbara-Künkelin-Halle in Schorndorf statt. Mehr als 100 Seniorinnen und Senioren des rund 600 Mitglieder zählenden Vereins und zahlreiche Gäste waren persönlich erschienen. Im Bericht des Vorsitzenden bedankte sich Herr Dr. Kopmann bei allen Mitgliedern, die in der pandemiebedingten Passivität dem Verein die Treue hielten und besonders bei allen ehrenamtlichen Mitgliedern für Ihren Einsatz.

Aufgrund zweier Anträge von Mitgliedern und eines einstimmigen Beschlusses des Vorstands wurden Margot und Falk-Dieter Widmaier aufgrund ihrer Leistungen in 16 aktiven Jahren im Verein zu Ehrenmitgliedern des Seniorenforum Schorndorf e.V. –Stadtseniorenrat- ernannt.

Der Oberbürgermeister der Stadt Schorndorf, Herr Hornickel und die Vorsitzende des Kreisseniorenrates, Frau Bühl, bestätigten in ihren Grußworten den Bedarf und die Wichtigkeit der ehrenamtlichen Arbeit.

Im Anschluss an die satzungsgemäßen Prozeduren und der Entlastung der Schatzmeisterin und es Vorstands wurde Frau Michaela Salenbauch in öffentlicher Wahl einstimmig zur neuen 1. Vorsitzenden gewählt. Herr Dr. Kopmann wurde zum stellvertretenden Vorsitzenden gewählt.

Nach der Ehrung der 10- und 20 jährigen Jubilare verzauberte der Zauberer Emilio alle Anwesenden mit seinen Tricks und präsentierte einen entspannten Abschluss dieser Mitgliederversammlung 2022.

Nachlese Baustellenführung Stuttgart 21

Trotz eines verregneten Nachmittags war es eine hoch interessante Führung durch das Baustellengelände. Zunächst wurden uns im InfoTurmStuttgart (IST) das gesamte Bahnprojekt vorgestellt. Viele fast unglaubliche Daten erfuhren wir über dieses komplexe Bauvorhaben. Wussten Sie z. B. das sich in einer Kelchstütze 22.000 einzeln vermessene Stahlstreben befinden, dass dreieinhalb Kelchstützen so viel wiegen wie der Fernsehturm?

Danach erhielten wir auf der Baustelle einen Eindruck vom künftigen Aussehen der Bahnsteighalle. Die fachkundige Führung durch einen Architekten lieferte weitere spannende Erkenntnisse.

Veranstaltungsprogramm

Veranstaltungs-Programm

Die Mitglieder unseres Arbeitskreises „Bildung und Kultur“ haben wieder ein vielfältiges und attraktives Programm für Sie zusammengestellt.

Wir hoffen sehr, dass auch Ihnen unser Angebot gefällt.

Einladung

Mitgliederversammlung am 28. Juni 2022 um 15:00 Uhr in der Barbara-Künkelin-Halle im Reinhold-Maier-Saal

Endlich ist es wieder möglich, ohne wesentliche Beschränkungen unsere Mitgliederversammlung turnusgemäß abzuhalten.

Wir laden Sie herzlich dazu ein.

Nehmen Sie die Gelegenheit wahr, sich über die „Revitalisierung“ Ihres Seniorenforums sowie über künftige Pläne zu informieren. Wir freuen uns auf Ihre eigenen Wünsche und Anregungen. Außerdem steht die Wahl von zwei Vorstandsposten auf der Tagesordnung.

Wir beabsichtigen, die Veranstaltung in der Form durchzuführen, die Ihnen noch aus der Zeit vor der Pandemie vertraut ist:

Saalöffnung ist um 14:30 Uhr.

Das fleißige Team vom hiesigen Advent-Wohlfahrtswerk (AWW) wird Sie in gewohnter Weise mit Kuchen und Gebäck sowie mit Kaffee und anderen Getränken verwöhnen.
In der Halle gelten ggf. die aktuellen Abstands- und Hygiene-Regeln.

Direkt im Anschluss an die Mitgliederversammlung ist noch ein besonderer Höhepunkt geplant: der Zauberer Emilio wird Sie mit seinen Tricks in die Welt der Wunder und Illusionen entführen.

Anmeldung bis zum 18. Juni
unter info@seniorenforum-schorndorf.de oder
per Telefon unter 0174 46 00 799.

Schloss Filseck und Landschaftspark

Unser Ausflug nach Schloss Filseck (zwischen Uhingen und Faurndau) war für alle Teilnehmer ein interessantes anregendes Erlebnis. Bei einer Führung erfuhren wir Einiges über die wechselvolle Geschichte und die teils schillernden Besitzer, auch aus der Familie von Berlichingen war einer dabei. Das Schloss bietet mehrere wunderschön restaurierte Räume, die sich hervorragend eignen für Feierlichkeiten aller Art. Außerdem wird auch kulturell viel geboten, Konzerte, Theater, Ausstellungen. Einige haben sich mit den angebotenen Programmflyern eingedeckt und wollen auf jeden Fall wieder herkommen.

Sehr informativ war die Führung durch den herrlichen Kräutergarten. Hier lernten wir sehr viel Neues, auch hat sich mal wieder bewahrheitet, dass gegen jede Krankheit ein Kraut gewachsen ist. Eine wunderschöne Anlage.

Zum Abschluss ließen wir es uns gut gehen in der Schlossschänke bzw. im Biergarten. Einige nutzten auch die Gelegenheit zu einem längeren oder auch kürzeren Spaziergang durch den wunderschön angelegten Landschaftspark, dessen verschiedene Wege alle sehr gut begehbar, absolut barrierefrei sind.

Zum Gelingen unseres Ausfluges hat natürlich auch das strahlend schöne, perfekte Wetter beigetragen.

Museum Würth 2 in Künzelsau

Endlich wieder einen gemeinsamen Ausflug nach langer Zeit. Die Vorfreude war riesig und doch wurde es zu Beginn gleich spannend. Kommt der Bus? Erleichterung machte sich breit, als er beim Karlsstraßeneck zu erkennen war. Über den Welzheimer Wald und die Hohenloher Ebene ging die Fahrt nach Künzelsau zum Museum Würth 2 im Carmen Würth Forum.
Das Gebäude wurde von David Chipperfield Architects Berlin konzipiert und realisiert. Im Lauf von 50 Jahren hat Reinhold Würth rund 18300 Werke gesammelt. In diesem Haus werden ausschließlich Werke von Künstler und Künstlerinnen des 20. Und 21. Jahrhunderts ausgestellt. In dieser Zeit erfolgt die Hinwendung zur Abstraktion. Zwei kompetente Führerinnen lotsen uns durch die Gänge und Ausstellung. Im weitläufigen Gelände konnten 55 Skulpturen im Freien von namhaften Künstlern betrachtet werden. Weiter ging es zum Hohenloher Freilandmuseum nach Schwäbisch Hall-Wackershofen, in dem 70 historische Gebäude aus früheren Jahren original getreu wieder aufgebaut worden. Es entstanden rege Gespräche, denn alle brachten eigene Lebenserfahrungen mit ein. Abschließend fuhren wir heim zur Daimerstadt.

Stellungnahme des Seniorenforums

Zukünftige Nutzung des bisherigen Standortes vom Karlsstift

Das Seniorenforum Schorndorf e.V. -Stadtseniorenrat- und die Ausschuss-Mitglieder des Fördervereins für das Karlsstift in Schorndorf sind brennend daran interessiert, wie der bisherige Standort des Karlsstifts künftig weiter genutzt werden soll. Bei einer online-Gesprächsrunde, an der ich teilgenommen habe, wurde vereinbart, dass eine kleinere Projektgruppe ein konkretes Konzept hierfür erarbeiten soll. Wir haben inzwischen erfahren, dass diese Gruppe wohl benannt worden ist, aber noch nicht getagt hat. Offensichtlich ist niemand von der Stadtverwaltung und auch niemand aus unseren Gremien darin vertreten. Warum eigentlich nicht? Wir sehen uns deshalb veranlasst, auf diesem Wege unsere Position und Argumente darzulegen.

Das Statistische Landesamt Baden – Württemberg prognostiziert für Schorndorf für das laufende Jahrzehnt eine Zunahme der Generation 85plus um 400 (!) Personen. Auch das Wachstum der darunter liegenden Altersgruppe wird überproportional sein (Babyboomer!). Somit wird auch der Pflegebedarf im laufenden und im kommenden Jahrzehnt enorm steigen, sowohl im stationären als auch im ambulanten Bereich. Da der zu erwartende strukturelle, personelle und finanzielle Mehrbedarf kaum von der Zivilgesellschaft mitgetragen wird (werden kann), müssen alle Möglichkeiten unterhalb der Schwelle der Pflegebedürftigkeit ausgeschöpft werden, den älteren Menschen ein längeres selbstbestimmtes und selbständiges Leben in den eigenen vier Wänden zu gewährleisten. Das erfordert einen enormen zusätzlichen Einsatz von Ehrenamtlichen (sofern es diese überhaupt gibt) und Familienangehörigen, deren Belastungsfähigkeit auch Grenzen hat. Deshalb schlagen wir vor, das bisherige Karlsstift unterhalb der hohen Anforderungen der Landes-Heimbau-VO auch weiterhin für die immer dringlicher werdenden Zwecke der Altenhilfe zu nutzen:
  • z.B. für die Tagespflege, deren Nachfrage ständig steigt; nicht zuletzt auch zur zeitweisen Entlastung der Angehörigen (!)
  • als Begegnungsstätte zur Vermeidung von Einsamkeit sowie zur Förderung der Teilhabe am sozialen Leben
  • und für seniorengerechte Wohnungen, an denen es trotz reger Bautätigkeit weiterhin erheblich mangelt
  • Ergänzend könnten wir uns die Unterbringung von einigen Büros vorstellen, sofern die darin Beschäftigten überwiegend in der Altenhilfe tätig sind
Ein derartiges Konzept müsste doch auch im Sinne der Zieglerschen Altenhilfe sein; denn wir können uns nicht vorstellen, dass Sie stattdessen an diesem für die älteren Menschen so einzigartigen Platz einen Bürokomplex betreiben wollen. Für uns haben jedenfalls die leistungsempfangenden Betreuungsbedürftigen und deren Angehörige eindeutig Vorrang vor den Leistungserbringern. Nach unseren Informationen gibt es auch seitens der Stadtverwaltung und des Gemeinderates gute Argumente, die unser Anliegen unterstützen:
  • Im gültigen Bebauungsplan ist für dieses Grundstück eindeutig die Altenhilfe als Zweckbestimmung festgelegt
  • Die dortige Ansiedlung der Diakoniestation widerspricht wegen des großen Fuhrparks der verkehrspolitischen Zielsetzung des Gemeinderates, den Pkw-Verkehr in der Innenstadt deutlich zu reduzieren
  • Es ist ein äußerst sinnvolles „Leuchtturm-Projekt“ im Sinne einer seniorenfreundlichen Kommune und
  • Es reduziert den Druck auf Stadtverwaltung und Gemeinderat, zeitnah das Pflegeplatz-Angebot in der Stadt erheblich erweitern zu müssen
Wir sind irritiert über die stillschweigende Nichtbeachtung unserer Vorschläge und bitten um Informationen sowie eine ernsthafte Auseinandersetzung mit unseren Argumenten. Für eine Fortsetzung des Gedankenaustausches stehen wir jederzeit gerne zur Verfügung. Dr. Heinz-Jürgen Kopmann, Vorsitzender Seniorenforum Schorndorf e.V.- Stadtseniorenrat

Sicheres Fahren mit Pedelec und E-Bike

Das Seniorenforum Schorndorf e.V. macht gerne auf das Angebot aufmerksam, den sicheren Umgang mit Pedelecs oder E-Bikes zu trainieren. Ein beinahe müheloses Fahren mit diesen Fortbewegungsmitteln begünstigt das Erreichen fernerer Ziele und ermöglicht somit Erlebnisse, die mit dem normalen Fahrrad nicht vorstellbar wären. Diese Art der Mobilität wird deshalb auch bei Seniorinnen und Senioren immer beliebter. Aber die Leichtigkeit der Fortbewegung hat auch ihre Tücken: die höhere Geschwindigkeit und das Bremsverhalten sind gewöhnungsbedürftig und führen leider auch immer wieder zu Unfällen. „Wir begrüßen deshalb die Möglichkeit von kostenlosen Trainings-Kursen, um Unversehrtheit und Spaß zu fördern“, sagt der Vorsitzende Dr. Heinz-Jürgen Kopmann.

An den Terminen: 16. April, 26. Mai, 11. und 18. Juni und am 23. Juli finden jeweils von 13 bis 16 Uhr Trainingskurse in Schorndorf auf dem Gelände der Straßenmeisterei, Baumwasenstraße 35, statt.
Buchungen für diese Kurse sind nur online möglich!

Stellungnahme des Seniorenforums

Lebensmittel-Supermarkt für die Südstadt:

Die drohende Schließung des Norma-Marktes am Rehhaldenweg erregt immer noch die Gemüter, insbesondere die der überwiegend älteren Bewohnerinnen und Bewohner der benachbarten Hochhäuser. Wir sehen uns zu folgender Stellungnahme veranlasst:

Schließung des Norma-Marktes: Eine ersatzlose Schließung wäre der GAU für die dort lebenden Menschen. Das darf auf keinen Fall passieren !!!

Aber eine Nachfolge-Lösung im bestehenden Gebäude (CAP-Markt o.ä.) wäre nur eine Fortsetzung einer schon lange nicht mehr zeitgemäßen Nahversorgung. Beim gegenwärtigen Zustand wird stillschweigend in Kauf genommen, dass die Mehrzahl der Bewohner*innen in der Südstadt mit ihrem Pkw die großen Supermärkte anfährt. Man hatte sich bereits so sehr daran gewöhnt, dass es offensichtlich kaum jemandem aufgefallen ist, wie miserabel die Infrastruktur der Südstadt insgesamt ist. Dabei lebt der größte Teil der Einwohner*innen Schorndorfs hier.

Infrastruktur / Quartier: In der Südstadt befindet sich kein einziger der großen Supermärkte und Discounter. Deren Erreichbarkeit mit dem ÖPNV ist nicht möglich, ohne umsteigen zu müssen; was für ältere Personen nicht zumutbar ist. Auch die Mobilität mit dem Fahrrad ist für viele nicht mehr möglich; sie steigen aus Sicherheitsgründen eher auf das Auto um. In der gesamten Südstadt gibt es keine einzige Begegnungsstätte; mit Ausnahme der Versöhnungskirche; und deren Räume sind mit eigenen Angeboten weitestgehend belegt.


Unsere Anregung, die neue Mensa im Grauhalde-Schulzentrum auch für Begegnungen, möglichst mit Mittagstisch, nutzen zu können, wurde von der Verwaltung bisher wegen rechtlicher Probleme abgelehnt.
Wie soll hier eine Quartiersentwicklung jemals stattfinden? Wie wollen Sie die Menschen aus ihrer Anonymität heraus holen?

Verkehrspolitische Ziele: Der Autoverkehr soll in der Stadt spürbar reduziert werden. Das könnte scheitern, wenn man weiterhin daran festhält, dass die Kunden zu den Märkten kommen müssen. Eine zukunftsweisende Lösung wäre der Ansatz, dass die Märkte zu den Kunden kommen. Und dies wäre praktisch umsetzbar, indem auf der Fläche des Grauhalde-Geländes ein größerer Supermarkt angesiedelt würde. Angesichts der dortigen hohen Siedlungsdichte ist dieser Gedanke im wahrsten Sinne des Wortes „nahe“-liegend.
Wir hören immer wieder den Einwand, dass dort nicht genügend Parkplätze angeboten werden können. Bedenken Sie bitte: ein Supermarkt in dieser Lage benötigt deutlich weniger Parkplätze als einer auf der grünen Wiese. Hier kann ein großer Teil der Kundschaft seine Einkäufe bequem fußläufig erledigen.

„Wer will, sucht Wege; wer nicht will, sucht Gründe!“ (Götz Werner)
Lassen Sie uns deshalb gemeinsam nach Wegen suchen, der Südstadt endlich eine Infrastruktur zu geben, die Lebensqualität ihrer Bewohner*innen zu steigern und die Ziele, die im Demografiebericht 2021 der Stadt beschrieben sind, zu verwirklichen.

Dr. Heinz-Jürgen Kopmann, Vorsitzender
Seniorenforum Schorndorf e.V.- Stadtseniorenrat

Veranstaltungen:

Di. 29.11.2022
Adventsfeier
Wir laden Sie ganz herzlich zu unserer Adventsfeier in die Barbara Künkelin Halle ein.

Mi. 30.11.2022
Betreutes Wohnen oder was sonst?
Menschen sind verschieden, sie haben unterschiedliche Wünsche, wie sie leben wollen und sie sind unterschiedlich fit im Alter. Deshalb muss sich jeder Gedanken machen, welche Wohnform am besten passt.

Kino:

Film-Nachmittag im Traumpalast
Beginn: 15:30 Uhr

Mo., 05.12.2022
Last Christmas