Unsere Führung begann im Wareneingang. Hier kommen die Rohglasscheiben in der normalerweisen Größe von 3,21 x 6 Meter angeliefert. Sondergrößen können bis 18 x 3,21 Meter groß sein. Danach wurde uns gezeigt wie die weiteren Bearbeitungsschritte geschehen.
Je nach Anforderung werden die Scheiben beschichtet und anschließend in computergesteuerten Schneideanlagen auf die gewünschten Maße beschnitten. Fensterscheiben werden zu Zwei- oder Dreifachverglasung mit Abstandsrahmen zusammengepresst und die Zwischenräume mit Argon Gas gefüllt.
Je nach Anwendung (Sicherheitsglas, Schallschutzglas, Sonnenschutzglas, Wärmedämmglas, Brandschutzglas, Dekorglas) sind unterschiedliche Verfahren nötig, wovon sich ein Laie keine Gedanken macht. Die Mitarbeiter von Arnold Glas waren kompetent und konnten die Abläufe kurzweilig erklären. Während der Führung gesellte sich auch Hans-Joachim Arnold und Bürgermeister Reinhard Molt dazu.
Bei, für unserer Gegend, optimalen Wetterbedingungen, trafen wir uns zur Führung bei der Sternwarte Welzheim. Der Termin musste schon zwei Mal wetterbedingt verschoben werden, und somit waren wir froh, dass die Sterne an diesem Tag, für uns unbehindert zu sehen waren.
Unser Führer Dr. Xenofon Nastos hat uns nicht nur den Unterschied zwischen Refraktor und Reflektor erklärt, sondern konnte uns Alle für die Sterne begeistern.
Ich glaube, jeder war von dem großen Linsenteleskop beeindruckt, das sich automatisch motorisch auf einen z.B. Planeten ausrichten kann.
Jedem war es möglich Jupiter zu erkennen. Danach wurde das Teleskop auf das Sternbild Orion ausgerichtet. Unterhalb der Gürtelsterne des Orions befindet sich eine auffällige Ansammlung von Sternen und Nebeln. Zum Schluss haben wir dann noch den Planeten Saturn mit seinen Ringen bestaunen können.
Nach 1 3/4 Stunden ist der bequeme Reisebus mit 49 Seniorinnen und Senioren pünktlich am Parkplatz am Kocher nahe der Altstadt von Künzelsau. Die Stadtführerin erzählte zunächst etwas über die Handwerkerstadt: Gerber, Weber, die Streitigkeiten zwischen Stettenern und Hohenlohern, die Ganerben-Stadtverfassung und das Schicksal der Synagoge und der jüdischen Bevölkerung im 3. Reich. Der Stadtrundgang endete beim Anne-Sophie-Restaurant, in dem alle in einem großzügigen „Wintergarten“ mit Blick auf das alte Schloss Platz fanden.
Etwas freie Zeit bis zur Abfahrt des Busses zu den Würth-Museen konnte genutzt werden, sich die Günter-Grass-Aquarelle „Fundsachen für Nichtleser“ in der Hirschwirtscheuer anzuschauen. Hauptattraktion des Tages war die Ausstellung der Verpackungskünstler Christo und Jeanne-Claude im Museum Würth A. Kaffee und Kuchen und noch einen Nachschlag an bildender Kunst gab es im Carmen-Würth-Forum gegenüber. Nachdem alle eingesammelt waren, ging es, diesmal über Welzheim, nach Hause.
Die Zeit im Bus wurde für eine regen Gedankenaustausch genutzt – eine unverzichtbare Zugabe bei Busfahrten mit dem Seniorenforum.
Wie kann die Bühnenfassung eines Jahrhundertromans, zudem in der Sprache Thomas Manns, gelingen? Das war die Frage, die uns alle sehr beschäftigte während der Fahrt nach Stuttgart. Wir wurden positiv überrascht. Die Transformation der Sprache muss man als sehr gelungen bezeichnen. Die Konzentration der Handlung auf die Familiengeschichte, vor allem die Geschwisterkonstellation, war herausragend ausgearbeitet. Alle Schauspieler beeindruckten durch ihre Spielfreude und ihren vollen Einsatz.
Wir waren mehr als zufrieden, angenehm überrascht, geradezu begeistert. Und sehr froh, dass wir diesen Abend genießen durften.
Die Bäckerei Schulze läuft wirklich gut. Das ist nicht nur Tenor der Bevölkerung in Urbach, sondern auch in den anderen Orten, wo sie eine seiner sechs Filialen hat. Warum es so gut für Schulze läuft, und wie es dort läuft, konnten wir bei einer Führung erfahren. Das Familienunternehmen wird von zwei Brüdern geleitet. Julian Schulze ist für Gastronomie und Vertrieb zuständig. Philipp Schulze ist für die Backstube verantwortlich, und hat uns auch durch den Betrieb geführt. 1.100 Tonnen Mehl werden im Jahr verbacken und ca. 7.000 Brezeln verlassen täglich die Backstube. Wir haben auch erfahren, dass zu einer erfolgreichen Bäckerei, nicht nur gute regionale Zutaten, sondern auch erfahrene und gute Mitarbeiter nötig sind. Eine lange Teigführung ist eine der Gründe, warum die Backwaren von Schulze so begehrt sind.
Das Ganze konnten wir im Cafe der Bäckerei bei Heißgetränk und süßem Stückle abschließen.
Nach der Begrüßung durch den Revierleiter des Polizeireviers, wurden wir durch Herrn PHK Wahl, allgemein über den Polizeidienst informiert. Danach wurde uns die persönliche Ausrüstung der Beamtinnen und Beamten gezeigt. Wir waren über Umfang und Gewicht mehr als erstaunt. Das tragen der Schutzweste ist immer Pflicht, und verbreitet speziell im Sommer Saunafeeling bei den Beamtinnen und Beamten. Nachwuchssorgen beschäftigt die Polizei ebenso wie immer weiter ausartende Bürokratie. Sehr interessant war auch die Leitstelle und die Ausnüchterungszelle.
Vielleicht sollten wir in Zukunft Polizistinnen und Polizisten mit mehr Freundlichkeit und Wohlwollen begegnen. Sie riskieren Tag für Tag für uns Alle, Gesundheit und manches Mal ihr Leben.
Dankbar und Nachdenklich gingen wir nach Hause.
Wilhelm der Erste, die Römer, viele Trinkbrunnen mit Mineralwasser, schöne Fachwerkhäuser und 14, nicht abgeholte, Travertinsäulen.
Unsere Stadtführung in Bad Cannstatt war sehr informativ und kurzweilig. Cannstatt hat das, was Stuttgart gerne hätte: viele Weinstuben, unzählige kleine Geschäfte in der Fußgängerzone und somit viel mehr Flair als wir dachten.
Die 14, von dem Nazi-Regime nicht abgeholten Kolossalsäulen, die im alten Stuttgarter Steinbruch Leister 1936 angefertigt wurden, war einer von vielen kleinen vergessenen oder unbekannten Dinge, die uns unser Stadtführer Joachim von Lübtow nähergebracht hat.
Davon konnten sich die Mitglieder des Seniorenforums am 18.09.2025 auf der KA Schorndorf selbst überzeugen.
Nach einer kurzen Einführung in die Abwasserbeseitigung von Schorndorf und seinen Ortsteilen (außer Ober- und Unterberken) durch Herrn Schneider, Abteilungsleiter Technik, stellte Herr Dell’Ermo, Betriebsleiter der KA, die Anlage und die Abläufe theoretisch vor. Die KA hat eine Kapazität von 56.000 Einwohnerwerten. Im Trockenwetterfall kommen ca. 80 bis 100 Liter/Sekunde und im Regenwetterfall bis zu 450 Liter/Sekunde an. Die KA wurde bis auf den Faulturm 2018 in Betrieb genommen. Der Faulturm und zugehörige Anlagenteile sollen ab 2026 neu gebaut werden.
Bei der anschließenden Begehung folgten die Besucher dem Abwasserstrom. Sie konnten sehen, wie aus dem farblich grauen Abwasser im Einlauf über eine rehbraune dicke Flüssigkeit im Belebungsbecken ein klares Produkt wurde, welches in die Rems bedenkenlos eingeleitet werden kann. Der bei der Abwasserbehandlung anfallende Schlamm wird dem Faulturm zugeführt. Der Schlamm wird ausgefault und das dabei entstehende Gas aufgefangen und in elektrische Energie umgewandelt, die wieder auf der KA eingesetzt wird.Die bei der Abwasserbehandlung anfallenden Reststoffe (Rechengut, Sand und der ausgefaulte und entwässerte Schlamm) werden von Fremdfirmen abgeholt und entsprechend gesetzlicher Vorgaben entsorgt.
Für alle Beteiligten war es ein sehr aufschlußreicher Nachmittag.
Der Revierförster Julian Schmitt leitete eine interessante und lebendige Führung durch unseren Gemeindewald. Sehr sachkundig und ausführlich erzählte er uns, an verschiedenen Waldstellen, über den Baumbestand, den Zustand des Waldes, den Umbau des Waldes und die Vermarktung des Holzes. Zahlreiche Fragen der Teilnehmer wurden kompetent beantwortet.
Die Teilnehmer erhielten aufschlussreiche Informationen und Einsichten über unseren Wald.
Bei Ankunft mit Reisebus standen die 6 Draisinen schon startklar am Bahnhof Sulzbach-Laufen. Nach einer kurzen Einweisung ging es ca. 40 Minute bergwärts im malerischen Kochertal, entlang von grünen Wiesen und Wäldern. Man musste schon kräftig in die Pedale treten. Am Zielbahnhof empfing uns unser Naturparkführer Fritz Jäger. Auf einer kurzen Wanderung erzählte er uns alles geologische und geschichtliche zu seiner Heimat und Region. In Untergröningen stärkten wir uns für die Rückfahrt mit der Draisine in der Brauereigaststätte Lamm. Talwärts ging die Fahrt deutlich leichter. Obwohl Regen in der Wettervorhersage konnten wir bei schönstem Wetter den Ausflug genießen.
Bushaltestelle gegenüber Schuh Kurz wegen Bauarbeiten gesperrt.
Deshalb Busabfahrt am 7. Juli 2023 Schloss Baldern um 11:15 Uhr gegenüber Café Moser.
In einer weltweit einzigartigen Vielfalt sind hier Meilen steine der Technikgeschichte zu bestaunen. In einer 2stündigen Führung erleben Sie: Überschall-Flugzeuge (Tupolev / Concorde), edle Oldtimer, Formel-1-Legenden, diverse gigantische (Land-)Maschinen, historische Lokomotiven und Militärtechnik (sogar ein veritables U-Boot) uvm. Nach der Führung und individuellem Mittagessen ist Zeit für eigene Erkundungen oder einen Besuch im IMAX 3D Laser-Kino.
Diese abwechslungsreiche Stäffeles Tour Nord startet am Hauptbahnhof. Über einem kurzen Anstieg erreichen wir zunächst den China Garten mit einem tollen Ausblick über den Stuttgarter Talkessel hinweg. Weiter geht es durch ländlich anmutende Stadtteile, bergauf und bergab. Die nächste Etappe führt zur architektonisch berühmten Weissenhofsiedlung. Nach einem Rundgang durch die unter Denkmalschutz gestellte Siedlung endet unsere gemeinsame Stäffeles Tour am Killesberg.
Film-Nachmittag im Traumpalast
Beginn: 15:30 Uhr
Mo. 04.05.2026
Feste & Freunde – Ein Hoch auf uns!
Mo. 01.06.2026
Toni und Helene